Torta della nonna

Torta della nonna kommt wie man ja schon hört aus Italien, genauer gesagt aus der Toscana.
Es ist ein traditioneller Mürbeteigkuchen der mit Crema pasticcera (Konditorcreme) gefüllt ist mit Pinienkernen bestreut.
Ich wollte diese Torte unbedingt auch mal machen und da ich zu Weihnachten eine wunderschöne kleine Tarteform bekommen habe, hatte ich auch gleich eine Idee sie zu füllen.

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Rezept für eine Springform oder Tarteform 26 cm Durchmesser. Ich habe das Rezept einfach halbiert für meine kleine Tarteform.
Für den Teig braucht ihr

400 g Mehl
200 g Butter
150 g Puderzucker
1 Beutel Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eigelb

Für die Füllung benötigt ihr
1L Milch
8 Eigelb
250 g Zucker
1 Vanilleschote
80 g Mehl

Pinienkernen zum bestreuen

Zubereitung:
Das Mehl, eine Prise Salz und die kalte Butter in eine Schüssel geben und die Zutaten verrühren. Den Zucker, Vanillezucker und Eigelb dazu geben und zu einem Teig kneten.
Den Teig in eine Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Vanilleschote halbieren und zusammen mit der Milch in einen Topf geben. Kurz aufkochen und dann 10 Minuten ziehen lassen. Eigelb und Zucker in eine Schüssel geben und schaumig rühren. Weiterrühren und 1/3 der Milch dazu geben. Das Mehl durch ein Sieb auf die Mischung geben und verrühren. Die Vanilleschote aus der Milch entfernen und die Mischung in den Topf mit der restlichen Milch geben. Erneut aufkochen, rühren und 3 Minuten weiter kochen lassen. Die Creme in eine Form gießen, mit Frischhaltefolie bedecken und im Kühlschrank abkühlen lassen.

Die Form mit Butter einfetten und bemehlen. 2/3 des Teigs ausrollen und damit die Form auslegen (auch die Seiten!).
Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und dann die Creme in die Form füllen. Den restlichen Teig ausrollen und auf die Creme legen und ebenfalls mit einer Gabel mehrmals einstechen. Die Teigdecke mit Milch oder Eigelb bestreichen und mit Pinienkernen bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 45-50 Minuten backen.
Nach dem Backen abkühlen lassen und danach mit Puderzucker bestäuben.
Hmmmmmmm…..

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Viel Spaß beim Nachbacken.
Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche.

Con amore Andrea

Vanillekipferl

Vanillekipferl sind nicht wegzudenken aus der Weihnachtsbäckerei.
Nur bei dem Gedanken an das lecker mürbe, lockere vanillige Kipferl zaubert es mir schon ein Lächeln ins Gesicht.
Kennt ihr die Geschichte der Kipferl? Ich weiß nicht ob sie wirklich wahr ist, finde aber sie hört sich sehr nett an und muss deshalb erzählt werden.

Als damals die Türken vor den Toren Wiens standen haben Bäcker als Willkommensgeschenk kleine Halbmonde gebacken. Und so entstand das Hörnchen, Kipferl und wie es sonst noch heißt. Die Türken haben damals auch so den arabischen Kaffee zu uns nach Europa gebracht. Der Halbmond ist bis heute in der türkischen Flagge zu sehen.

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Zimtsterne gehören traditionell zu Weihnachten.

…und Zimtsterne sind eine von vielen Plätzchen die man mit Eiweiß machen kann, von dem wir genug übrig haben.
Ein Tipp von mir. Nimmt immer nur 2 oder 3 Eiweiß zusammen in einen Aufbewahrungsbehälter, dann habt ihr es beim dosieren einfacher.
Zimtsterne sind sehr lecker und das ganze Haus duftet nach Weihnachten.
Sie sind schon etwas aufwändiger aber der Aufwand lohnt sich wirklich, versprochen.

Man kann kleine und große machen, oder Sternschnuppen und mit Walnüssen verzieren.

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Also nun zum Rezept.

Zutaten für ca 50 Stk.
250 g Puderzucker
3 Eiweiß
Salz
2 gestrichene TL Zimt
350 g gemahlene Mandeln (mit Haut)
etwas Mehl
evtl. Walnusskerne zum Verzieren

Backbleche mit Backpapier auslegen. Puderzucker durchsieben.
Eiweiß und 1 Prise Salz mit den Schneebesen des Rührgeräts steif schlagen, Puderzucker dabei nach und nach einrieseln lassen.

Ofen auf 150 Grad vorheizen.
Zum Bestreichen der Sterne 6–8 EL Eischnee in die Spritztülle füllen. Zimt und Mandeln mischen, unter den übrigen Eischnee heben.
Teig auf einer mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche ca. 1/2 cm dick ausrollen. Sterne in verschiedenen Ausstechgrößen und -formen ausstechen, dabei die Ausstecher zwischendurch öfter in Mehl tauchen, Mehl abklopfen. Rest Teig immer wieder verkneten, ausrollen und ausstechen.
Sterne auf die Bleche setzen. Eischnee auf die Sterne spritzen und verstreichen.
Zuerst den Rand rundherum nachzeichnen und dann den Rest ausfüllen, so geht es am besten und die Sterne haben eine schöne Form. Evtl. mit Walnüssen verzieren. Im Ofen ca. 15 Minuten backen.
Auskühlen lassen.
Zimtsterne halten sich mit einem Apfelschnitz in den Keksdosen 2–3 Wochen.

Dann wünsch ich euch viel Spaß beim Nachbacken.

Con amore Andrea

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