Rotweinguglhupf oder Guglhupf ist sexy

Als ich den aktuellen Blog „Latte Macchiato Marmorkuchen Gugelhupf und zwei Worte: Marmorkuchen ist immer noch sexy“ von Jeanny von zucker zimt und liebe gelesen hatte musste ich ihr sofort recht geben.
Guglhupf IST sexy.

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Also bin ich gleich in die Küche spaziert und habe meinen absoluten Lieblingsguglhupf gebacken. Das Rezept stammt von meiner Mama und der Gugl passt auch noch super in die Jahreszeit, wenns draußen kälter wird.
Das Zimt wärmt und die Schokolade sorgt für gute Laune.
Bei uns stürmt es gerade richtig stark so das man sich gerne in die Küche zum warmen Ofen gesellt.

Aber hier nun zum Rezept von meinem Rotweinguglhupf

200g weiche Butter
200 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
4 Eier
150g geriebene Schokolade
1 TL Zimt
1 Msp. Kakao
250g Mehl
3 TL Backpulver
1/8 l Rotwein ( wenn Kinder mitessen Traubensaft)

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen, eine Guglhupfform einfetten und mit Mehl oder Semmelbrösel bestreuen.
Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig schlagen, die Eier einzeln zugeben und weiter rühren bis der Zucker vergangen ist.
Die Schokolade, Zimt und den Kakao zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und über den Teig sieben und weiter rühren. Zum Schluss den Rotwein zugeben und alles nochmals vermengen bis der Teig schön geschmeidig ist.

Den Teig in die Form füllen und für 60 Minuten backen. Den Guglhupf aus dem Ofen nehmen und IN der Form abkühlen lassen. Das ist wichtig, damit ihr ihn dann gut aus der Form bekommt. Das musste ich auch erst lernen. Ich hatte immer das Problem dass mir der Kuchen waagrecht durchgebrochen ist. Aber meine Mama wusste natürlich Rat.
Also nochmal, WICHTIG !! In der Form auskühlen.

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Jetzt ist der Kuchen schon fertig. Ihr könnt ihn mit Puderzucker bestreuen oder mit einer leckeren Kuvertüre bestreichen.

Ah schön, jetzt kommt sogar die Sonne raus und wir können spazieren gehen bevor wir den leckeren Kuchen mit einer Tasse Kaffee genießen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag

Con amore Andrea

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Schwarzwälder Kirsch Torte zur Taufe von Emmi

Oh ich bin ganz aufgeregt.
Heute darf ich für Freunde eine Tauftorte backen, eine Schwarzwälder Soll es werden.
Visitenkarten habe ich aus diesem Grund auch schon mal gebastelt. Vielleicht bekomm ich ja noch mehr „Aufträge“.
Die Vorlage und Idee ist von einer Bloggerin, die mich sehr inspiriert. Daniela K.von klitzeklein
Sie macht das schön länger und das richtig gut. Unter anderem hat sie auch schon Visitenkarten gebastelt und das habe ich gleich ausprobiert.

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Eigentlich sollte ich mit meiner Mama in Cannobio am Lago Maggiore sein, aber leider ist das Wetter hier im Süden Deutschlands und in Norditalien sehr schlecht, und bei Regen über einen italienischen Markt schlendern ist auch nicht so spaßig. Also sind wir hier geblieben und ich konnte mich ganz aufs Torten backen und dekorieren freuen.

Für die Torte hab ich mir überlegt, ich mache eine klassische, mit einer Wimpelkette mit dem Namen des Täuflings oben drauf.

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Die Schokoraspel hab ich auch selber gemacht. Bei Jamie Oliver habe ich gesehen wie man das ganz leicht macht. Man legt eine Tafel vor sich auf die Küchenplatte, legt ein scharfes Messer hochkant auf die Schokolade und Schabt dann immer zu sich hin und drückt dabei mit dem Bauch oder Schenkel ( kommt drauf an wie groß ihr seid ) gegen die Tafel.
Und so schabt man bis man die gewünschte Menge Raspel hat. Ist zwar ne kleine Sauerei, da die Schokolade so hauchzart ist und sofort an den Händen schmilzt aber dafür haben wir wunderschöne hauchdünne Schokoladenraspel. Die habe ich auch übrigens bei meinem Tiramisu verwendet.

So jetzt aber zum Rezept.

Zuerst den Biskuit zubereiten

140g zartbitter Kuvertüre
75 g Butter
6 Ei(er)
180 g Zucker
100 g Mehl
50 g Speisestärke
2 TL Backpulver

Springform 26cm einfetten und mit Backpapier auslegen.
Kuvertüre mit Butter im warmen Wasserbad schmelzen, erkalten lassen. Die Eier trennen. Eiweiße zu steifem Schnee schlagen. Eigelbe mit Zucker schaumig rühren. Kuvertüre unterrühren. Es ist wichtig das die Kuvertüre nicht mehr heiß ist, sonst stockt das Eigelb.
Mehl mit Stärke und Backpulver über den Eischnee sieben und locker unter die Schokoladenmasse heben. Biskuit in die Springform füllen.
Im vorgeheizten Backofen bei 175°C 40-45 Min. backen.
Biskuit auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Nach dem Erkalten zweimal waagerecht durchteilen, dazu am Rand waagerecht mit einem Messer ein wenig einschneiden, ein Stück Küchengarn um den Boden legen und über Kreuz herausziehen.

Die Füllung:

400g Kirschen (Sauerkirschen aus dem Glas), Abtropfgewicht
250ml Saft (Kirschsaft)
2 EL Speisestärke, gestrichen
1 EL Zucker
100 ml Kirschwasser
800 ml Sahne
3 Pck. Vanillezucker
Kirschen, kandiert
1 Tafel

Sauerkirschen durch ein Sieb gießen und vom Saft trennen, Speisestärke mit Zucker vermischen und mit etwas Saft glatt rühren. Den restlichen Saft zum Kochen bringen, die Speisestärke hineingeben und aufkochen lassen, die Kirschen hineingeben und etwas abkühlen lassen, mit der Hälfte des Kirschwasser versetzen. Unteren Boden mit Kirschwasser tränken und die Kirschmasse darauf verteilen, auskühlen und gelieren lassen.

Sahne mit Vanillezucker steif schlagen.
Den Boden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Viertel der steifen Sahne abdecken. Zweiten Tortenboden obenauf legen und mit dem zweiten Viertel der Schlagsahne bedecken und mit dem letzten Biskuitboden bedecken.
Diesen auch mit Kirschwasser aromatisieren. Die Torte rundherum mit Sahne bestreichen, einen Rest für die Verzierung in eine Spritztüte füllen. Den Rand und die Oberfläche mit den super leckeren Schokoladenraspeln bestreuen.

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Und fertig ist meine Schwarzwälder. Jetzt kann sie abgeholt und verspeist werden.

So dann hoffe ich mal das meine Torte gut ankommt.
Euch wünsche ich noch ein schönes Restwochenende.

Con amore Andrea