Torta di mandorle, Mandeltarte und viele viele Neuigkeiten!

Hallo hier bin ich wieder, lange nichts gehört.

Ja ich weiss, es tut mir leid aber dafür habe ich Euch viel zu erzählen.
Es gibt nämlich viele Neuigkeiten im Bloggerleben.
Ich habe ja zu Weihnachten von meiem geliebten Mann den Workshop bekommen. *immernochfreu*
Jetzt habe ich mich noch zu einem weiterem Workshop angemeldet. Ich hoffe das klappt noch, hab noch keine Rückmeldung bekommen, aber wie man ja weiss „wenn man ganz fest daran glaubt dann klappt es auch“.
Es geht nach Stuttgart zu

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Wie ihr wisst liebe ich alle möglichen Koch- und Backbücher. Im letzten Monat gab es wieder 2 Neue.
Daylicious und Geschenke aus meiner Küche.

Mir gefallen beide Bücher sehr. Wunderschöne Bilder tolle Texte und natürlich super leckere Rezepte.

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Aus Geschenke aus meiner Küche habe ich Euch eine leckere Mandeltarte gebacken.
Allerdings in kleiner Form und das Rezept hab ich auch minimal abgeändert.
Ich musste Sie schnell fotografieren da sie sonst weggegessen wären.

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Und nun aber zum Rezept

Teig reicht für 4 kleine Tarteförmchen oder eine Tarteform mit 22cm Ø

150ml zerlassene Butter
200g Zucker
100g Mehl
100g Mandeln
2 Eier
Prise Salz
1/2 TL Bittermandelaroma
25g Mandeln gehobelt
1EL Zucker

Die Tarteform fetten
Den Ofen auf 175° C vorheizen.
Geschmolzene Butter mit dem Zucker schaumig schlagen.
Die Eier einzeln unterrühren.
Mehl, Mandeln und Prise Salz mischen und mit dem Bittermandelaroma unter den Teig rühren.
Den Teig in die Form füllen, mit den Mandeln besteuen und den Zucker drüberrieseln.

Im Ofen 35-40 Minuten backen.
Hmmmm. wie das duftet. Die Tarte ist absolut was für Marzipanmäuse wie mich.

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Man kann natürlich auch gemahlene Haselnüsse nehmen und das Mandelaroma durch Rumaroma ersetzen.
Die warme Tarte mit einer Kugel Vanilleeis serviert macht sich auch lecker als Dessert.

Jetzt wünsche ich Euch noch eine schöne Restwoche

Con amore Andrea

Torta della nonna

Torta della nonna kommt wie man ja schon hört aus Italien, genauer gesagt aus der Toscana.
Es ist ein traditioneller Mürbeteigkuchen der mit Crema pasticcera (Konditorcreme) gefüllt ist mit Pinienkernen bestreut.
Ich wollte diese Torte unbedingt auch mal machen und da ich zu Weihnachten eine wunderschöne kleine Tarteform bekommen habe, hatte ich auch gleich eine Idee sie zu füllen.

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Rezept für eine Springform oder Tarteform 26 cm Durchmesser. Ich habe das Rezept einfach halbiert für meine kleine Tarteform.
Für den Teig braucht ihr

400 g Mehl
200 g Butter
150 g Puderzucker
1 Beutel Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eigelb

Für die Füllung benötigt ihr
1L Milch
8 Eigelb
250 g Zucker
1 Vanilleschote
80 g Mehl

Pinienkernen zum bestreuen

Zubereitung:
Das Mehl, eine Prise Salz und die kalte Butter in eine Schüssel geben und die Zutaten verrühren. Den Zucker, Vanillezucker und Eigelb dazu geben und zu einem Teig kneten.
Den Teig in eine Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Vanilleschote halbieren und zusammen mit der Milch in einen Topf geben. Kurz aufkochen und dann 10 Minuten ziehen lassen. Eigelb und Zucker in eine Schüssel geben und schaumig rühren. Weiterrühren und 1/3 der Milch dazu geben. Das Mehl durch ein Sieb auf die Mischung geben und verrühren. Die Vanilleschote aus der Milch entfernen und die Mischung in den Topf mit der restlichen Milch geben. Erneut aufkochen, rühren und 3 Minuten weiter kochen lassen. Die Creme in eine Form gießen, mit Frischhaltefolie bedecken und im Kühlschrank abkühlen lassen.

Die Form mit Butter einfetten und bemehlen. 2/3 des Teigs ausrollen und damit die Form auslegen (auch die Seiten!).
Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und dann die Creme in die Form füllen. Den restlichen Teig ausrollen und auf die Creme legen und ebenfalls mit einer Gabel mehrmals einstechen. Die Teigdecke mit Milch oder Eigelb bestreichen und mit Pinienkernen bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 45-50 Minuten backen.
Nach dem Backen abkühlen lassen und danach mit Puderzucker bestäuben.
Hmmmmmmm…..

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Viel Spaß beim Nachbacken.
Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche.

Con amore Andrea

Vanillekipferl

Vanillekipferl sind nicht wegzudenken aus der Weihnachtsbäckerei.
Nur bei dem Gedanken an das lecker mürbe, lockere vanillige Kipferl zaubert es mir schon ein Lächeln ins Gesicht.
Kennt ihr die Geschichte der Kipferl? Ich weiß nicht ob sie wirklich wahr ist, finde aber sie hört sich sehr nett an und muss deshalb erzählt werden.

Als damals die Türken vor den Toren Wiens standen haben Bäcker als Willkommensgeschenk kleine Halbmonde gebacken. Und so entstand das Hörnchen, Kipferl und wie es sonst noch heißt. Die Türken haben damals auch so den arabischen Kaffee zu uns nach Europa gebracht. Der Halbmond ist bis heute in der türkischen Flagge zu sehen.

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