Crostata di Zucca; Kürbis-Crostata

Zucca ist die große Schwester von Zuccini.
Zucca bedeutet Kürbis und im italienischen ist eine Zuccini ein kleiner Kürbis.
Da ja jetzt endlich die Kürbissaison begonnen hat will ich Dir natürlich auch ein leckeres Rezept mit Kürbis vorstellen.

  
Eine Crostata mit Kürbis und Schafskäse.

Für den Crostatateig brauchst Du

400g Mehl
150g kalte Butter in Würfel
2 TL Weißweinessig
1 TL Salz
100ml eiskaltes Wasser

Das Mehl mit Butterstücken, Essig, Salz und Wasser in der Maschine mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig kneten.
In Frischhaltefolie für 30 Minuten in den Kühlschrank.
In der Zeit bereitet ihr den Belag vor.

1 kleiner Hokkaido Kürbis
200g Schmand
Salz, Pfeffer
1/2 TL Chiliflocken
Koreander

100g Schafskäse

Den Kürbis halbieren, die Kerne entfernen und in dünne Scheiben schneiden.
Den Schmand mit Salz, Pfeffer, Chili und einem 1/4 TL Koreander verrühren.

Ofen auf 200°C vorheizen
Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer bemehlten Fläche ausrollen so das er gut auf ein Backblech passt.
Backblech einfetten. (ja kein Backpapier nehmen, ich dachte auch ich mach es mir einfach und dann durfte ich das Papier mitessen.:o))
Den Teig auf das Blech legen und mit dem Schmand einstreichen, dabei einen 2cm breiten Rand lassen.
Die Kürbisscheiben auf dem Schmand verteilen und zum Schluss noch den Schafskäse zerbröseln und darüberstreuen.
Jetzt noch den Rand nach innen klappen, damit es eine typische Crostata wird und keine Pizza.

  
Für 35-40 Minuten im Ofen backen.
Die noch warme Crostata mit ein wenig Rosmarin besteuen und servieren.

Kürbis-Crostata 7

Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend.

Con amore ♥ Andrea

Parmigiana Melanzane; Auberginenauflauf mit Parmesan

Kennst Du das wenn du ein Gericht unbedingt mal kochen willst und nie die Zeit findest. So ging es mir mit diesem leckeren Auflauf. Letzte Woche hab ich mir endlich die Zeit genommen den Auflauf zu kochen und an einem regnerischen Tag die Sonne ins Haus zu holen.

Ich schmecke noch die süsse, tomatige Soße mit der Brot-Parmesan-Kruste und den Auberginen.

Parmigiana Melanzane ist ein Auberginenauflauf mit Tomatensoße aus der früheren Zeit, aber genau diese einfachen Gerichte aus der cucina povera („armen“ Küche) sind die Besten.
Es macht zwar ein bisschen Arbeit aber wenn man die Auberginen weich haben will, muss man ihnen Zeit schenken.

Parmigiana

Hier das Rezept für 1 Auflaufform 30x30cm

2 große Auberginen
Salz
Pfeffer
Zucker
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Töpfchen Basilikum
100ml Olivenöl
1Dose (850 ml) Tomaten
250g Mozzarella
100g Parmesan
4 Scheiben Ciabatta (vom Vortag oder getoastet)
2EL Butter

Zwei Backbleche mit Küchenpapier auslegen. Auberginen waschen und in ca. 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Auf die Bleche legen und salzen.
Mit Küchenpapier bedecken. Das eine Blech auf das andere stellen, ein großes Holzbrett darauflegen und mit Büchern oder so beschweren.
Ca. 1 Stunde ziehen lassen.
Für die Tomatensoße Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln. Basilikum in Streifen schneiden.
2 EL Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten.
Tomaten samt Saft zufügen und grob zerkleinern.
Hälfte Basilikum zufügen, aufkochen und bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten köcheln.
Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Mozzarella in dünne Scheiben schneiden. Parmesan reiben. Auberginen trocken tupfen und im restlichen Öl portionsweise anbraten.
!!!Vorsicht!!! es spritzt.
Auf Küchenpapier gut abtropfen lassen.

Ofen auf 200 °C vorheizen.
Restliches Basilikum in die Tomatensoße rühren.
Eine dünne Schicht Soße auf dem Boden einer Auflaufform verstreichen und einen Teil der Auberginenscheiben leicht überlappend hineinlegen und mit 2–3 EL Parmesan bestreuen.
Etwas Mozzarella darauflegen, mit Tomatensoße bedecken.
Rest Zutaten ebenso einschichten, bis alle Zutaten verbraucht sind. Mit Tomatensoße abschließen. 4EL Parmesan aufheben.

Im heißen Ofen ca. 40 Minuten backen.
Ciabatta grob zerbröseln, mit Rest Parmesan mischen.
Ca. 10 Minuten vor Backzeitende auf den Auflauf streuen.
Butter in Flöckchen darauf verteilen und fertig backen.

Mit Basilikum garnieren und servieren.

Parmigiana

Ich hoffe es schmeckt Dir genau so gut wie mir und du kannst den Geschmack des Südens rausschmecken.

Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir noch und vielleicht hab ich ja deinen Geschmack getroffen und du gehst gleich zum einkaufen.

Viel Spaß beim nachkochen und buon apetito.

Con amore Andrea

Tagliatelle Ragù alla Bolognese

In Italien nennt sich die Klassische Bolognese, Ragù alla Bolognese, also ein eingekochtes Ragù nach bologneser Art.
Sie wird meistens mit dicker Pasta oder mit Penne serviert und nicht wie wir es kennen mit Spaghetti.
Das hat den Grund weil dickere Nudeln oder Penne die Fleischsoße besser aufnehmen und man nicht nur Nudeln im Mund hat und das Fleisch noch nachlöffeln muss.

Ein richtiges Ragù muss mindestens 3 Stunden so richtig eingekocht werden und wird ohne Tomaten gekocht.
Ich zeige Dir heute wie Du genau so ein leckeres originales italienisches Ragù kochen kannst.

Zutaten für 4 Portionen

100g Speck
500g Hackfleisch (gemischt oder Rind)
1 Karotte
2 Stangen Sellerie
1 Zwiebel
1 EL Butter
1 guter Schluck Rotwein
140g Tomatenmark
500ml Rinderbrühe
1 Lorbeerblatt

250g breite Nudeln (Tagliatelle, Papardelle oder Fettucini)

Speck würfeln und in der Butter anbraten.
Die Karotte, Zwiebel und Sellerie klein würfeln und zu dem Speck geben und ebenfalls anschwitzen und 10 Minuten mit geschlossenem Deckel dünsten.
Das Hackfleisch zugeben und krümelig anbraten bis es leicht gebräunt ist.
Mit dem Wein ablöschen und den weiter köcheln bis der Alkohol verdampft ist aber das Fleisch einen leichten Weingeschmack angenommen hat.
Das Tomatenmark in der Brühe auflösen und alles zusammen zu dem Fleisch geben.
Das Lorbeerblatt dazulegen und zugedeckt alles auf niedriger Stufe 3 Stunden köcheln
Würzen ist nicht mehr nötig, da die Brühe und der Speck schon salzig sind.

Die Nudeln nach Packungsanweisung „al dente“ kochen.
Wasser abgießen, einen kleinen Teil des Wassers auffangen und mit dem Ragù zu den Nudeln geben alles gut vermischen und auf Tellern mit frisch geriebenem Parmesan anrichten.

Ich hoffe es schmeckt Dir genauso gut wie uns und ich wünsche Dir noch ein schönes Wochenende.

Con amore Andrea