Vive la France!! Eclairs und die hohe Kunst der französischen Patisserie.

In meinem Urlaub nahm ich mir Zeit um endlich Eclairs zu backen und ich muss zugeben man spricht nicht umsonst bei der Patisserie von der „hohen Kunst der fanzösischen Patisserie“.
Nachdem ich jetzt ein wenig Erfahrung mit französischem Gebäck gemacht habe, kann ich sagen es ist nicht ganz einfach so ein leckeres kleines Teilchen zuzubereiten, das dann auch noch gut aussieht.
Bei allem was ich bis jetzt aus der „Vive la France“ Reihe gebacken habe, musste ich auch ein paar mal ganz leise fluchen.

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Bei den Macarons dachte ich mir schon das das nicht einfach wird. Die Galette war eigentlich einfach man musste nur den Teig schnell verarbeiten damit er diese wichtigen Butterstückchen behält die dann den Teig so knusprig machen.
Am einfachsten waren die Brioche, Hefeteig in Förmchen, backen und fertig.

Jetzt aber zu den Eclairs.

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Ich dachte ja, das wird sowieso einfach.
Brandteig mit Konditorcreme füllen und glasieren, fertig.
Haha, von wegen, natürlich gab es wieder kleine Tücken.
Mir ist der Brandteig zu flüssig geraten, dem zu folge sind dann die behutsam gespritzten Eclairs zu Fladen verlaufen und so waren meine Eclairs dann ein wenig flacher als sie hätten werden sollen. Naja man sollte auch beim Eierkauf auf die größe der Eier achten und nicht gerade XXL Eier kaufen (die armen Hühner) wenn man S Eier braucht.

Aber dem Geschmack hat das kein wenig abgetan. Sie haben genauso lecker geschmeckt wie die die ich in Frankreich probiert hatte, und das erstaunliche finde ich immer, man denkt diese süßen Teile mit Glasur sollten zuckersüß schmecken aber das tun sie gar nicht. Zu einer Tasse Kaffee oder Tee sind sie genau richtig.

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Hier das Rezept für 6 Eclairs
125ml Wasser
1/2 TL Zucker
1/4 TL Salz
55g Butter
70g Mehl
3 kleine Eier

Konditorcreme
1/2 Vanilleschote
250ml Vollmilch
3 Eigelb
60g Zucker
25g Stärke
25g Butter

100g Puderzucker
1EL Milch

Zuerst die Creme herstellen, hierfür die Milch mit dem ausgekratzten Vanillemark und der Schote zum kochen bringen.
In einer anderen Schüssel die Eigelb mit dem Zucker und der Stärke kräftig verrühren. Die kochende Milch langsam zugießen und alles kräftig verschlagen. Die Mischung durch einen Sieb zurück in den Topf geben und bei starker Wärmezufuhr unter ständigem rühren kochen.
Sobald die Creme eindickt vom Herd nehmen und die Butter unterrühren. Nun die Creme in eine Schüssel umfüllen mit Frischhaltefolie so abdecken das sie keine Haut bildet und im Kühlschrank erkalten lassen.
Nun den Brandteig zubereiten.
Ofen auf 180° C vorheizen.
Das Wasser, Zucker, Salz und Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Wenn die Flüssigkeit aufkoch vom Herd nehmen. Unter ständigem schlagen mit dem Schneebesen das Mehl unterrühren bis die Masse ein Kloß bildet und sich vom Boden löst. Zurück auf die Kochstelle und 2 Minuten abbrennen. Erneut vom Herd nehmen und die Eier einzeln unter ständigem schlagen einarbeiten.
Den Teig in einen Spritzbeutel mit 8er Sterntülle füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech 15cm lange Streifen spritzen.
Die Eclairs nun für 25-30 Minuten im Ofen goldbraun backen.
Herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Die erkalteten Eclairs an einer Seite aufschneiden und die Creme mit einem Spritzbeutel längs einfüllen.
Für die Glasur einfach den Puderzucker mit der Milch verschlagen und die Eclairs damit bestreichen.
Das ist alles eine sehr klebrige Sache aber ich hab ja nicht gesagt das es einfach wird.
Ich hoffe Du hattest viel Spaß beim lesen und wünsche Dir mehr Glück beim zubereiten als ich hatte.

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Genieß noch das wunderschöne Herbstswochenende.

Avec amour ♥ Andrea

Vive la France!! Galette de poires; Rezept für französische Birnen-Galette mit Walnüssen

Bonjour,
heute geht es weiter in der Patisserie und ich darf Dir die Galette vorstellen.
Es ist eine Art Mürbteig-Pizza mit Obst belegt und den Rand leicht darübergeschlagen.
Durch eiskalte Butterstückchen wird der Teig schön knusprig.
Man kann die Galette gerne auch warm als Dessert servieren mit einer Kugel Vanilleeis, aber zum Kaffe am Nachmittag schmeckt sie genau so lecker.

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Hier zum Rezept

250g Mehl
2 EL Zucker
1 Prise Salz
150g kalte Butter
etwas geriebene Zitronenschale
6EL Eiswasser

2 große Birnen
2 EL gehackte Walnüsse
50 g Butter
1–2 EL brauner Zucker

Zubereitung

Für den Teig Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel vermengen.
Die kalte Butter in Würfel schneiden.
1/3 der Butter grob mit den Fingern in den Teig einarbeiten, und zwischen den Fingerkuppen zerbröseln.
Restliche Butter und Zitrone ebenso einarbeiten und dabei darauf achten, dass einige grössere Butterstückchen im Teig bleiben.
Das ist das Geheimnis für ein knuspriges Ergebnis.
Kaltes Wasser zugeben und den Teig rasch zu einer Kugel zusammendrücken. Nicht kneten, die Butterstücke sollten noch immer sichtbar sein.
Teig leicht flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
Ofen auf 180°C vorheizen
Währenddessen die Birnen waschen, Kernhaus entfernen und in dünne Spalten schneiden.
Butter in einem kleinen Topf bei kleiner Hitze schmelzen lassen.
Teig aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem Nudelholz einen Kreis 4 Millimeter dick ca. 30cm Durchmesser ausrollen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit den Birnen belegen.
Rand grosszügig einschlagen.
Butter schmelzen und Birnen damit bestreichen, die Walnüsse und etwas braunen Zucker drüber streuen.

Im Ofen 20–25 Minuten backen. Eventuell ein bis zwei Mal im Ofen drehen, damit sie gleichmässig gebacken wird.

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Nächstes Mal in der Patisserie gibt es Eclairs.
Ich hatte das Vergnügen mein 1. Eclair in Straßburg zu kosten und ich bin total verliebt in diese kleinen Sünden.

Au revoir
avec amour ♥ Andrea

Crostata di Zucca; Kürbis-Crostata

Zucca ist die große Schwester von Zuccini.
Zucca bedeutet Kürbis und im italienischen ist eine Zuccini ein kleiner Kürbis.
Da ja jetzt endlich die Kürbissaison begonnen hat will ich Dir natürlich auch ein leckeres Rezept mit Kürbis vorstellen.

  
Eine Crostata mit Kürbis und Schafskäse.

Für den Crostatateig brauchst Du

400g Mehl
150g kalte Butter in Würfel
2 TL Weißweinessig
1 TL Salz
100ml eiskaltes Wasser

Das Mehl mit Butterstücken, Essig, Salz und Wasser in der Maschine mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig kneten.
In Frischhaltefolie für 30 Minuten in den Kühlschrank.
In der Zeit bereitet ihr den Belag vor.

1 kleiner Hokkaido Kürbis
200g Schmand
Salz, Pfeffer
1/2 TL Chiliflocken
Koreander

100g Schafskäse

Den Kürbis halbieren, die Kerne entfernen und in dünne Scheiben schneiden.
Den Schmand mit Salz, Pfeffer, Chili und einem 1/4 TL Koreander verrühren.

Ofen auf 200°C vorheizen
Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer bemehlten Fläche ausrollen so das er gut auf ein Backblech passt.
Backblech einfetten. (ja kein Backpapier nehmen, ich dachte auch ich mach es mir einfach und dann durfte ich das Papier mitessen.:o))
Den Teig auf das Blech legen und mit dem Schmand einstreichen, dabei einen 2cm breiten Rand lassen.
Die Kürbisscheiben auf dem Schmand verteilen und zum Schluss noch den Schafskäse zerbröseln und darüberstreuen.
Jetzt noch den Rand nach innen klappen, damit es eine typische Crostata wird und keine Pizza.

  
Für 35-40 Minuten im Ofen backen.
Die noch warme Crostata mit ein wenig Rosmarin besteuen und servieren.

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Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend.

Con amore ♥ Andrea